Sophrologie

Die Sophrologie bringt Körper, Geist und Seele in Einklang. Gehirn, Zentralnervensystem und die Informationsverarbeitung werden durch diese ganzheitliche Methode gezielt beeinflusst, die Wahrnehmung des eigenen Körpers und die Atmung verbessert. Sophrologie wirkt entspannend und aktivierend. Daher kann in der Folge Stress besser kontrolliert werden. Sie verbessert die Zungenfunktion, die Mundraum-, Kiefer- und Gesichtsentwicklung und hilft bei „Bruxismus“ oder Zähneknirschen.


Im folgenden werden drei Basis-Übungen für jeden Tag beschrieben, die zunächst je zwei bis drei Mal wiederholt werden sollten.

Sie werden in der so genannten „orthostatischen“ Grundhaltung ausgeführt – schulterbreit stehend, mit leicht gebeugten Knien. Die Lippen sind geschlossen. Die Atmung erfolgt durch die Nase. Außerdem sollte die Zunge stets oben am Gaumen anliegen.

Spüren Sie während des Übens und danach in Ihren Körper „hinein“. Achten Sie auf den „JETZT-Zustand“ und welche Veränderungen Sie wahrnehmen.

 


Zungenübung
Zunächst wird einige Male mit der Zunge geschnalzt, um die Muskulatur und den Gaumen zu spüren. Dann kreisen Sie mit geschlossenen Lippen mit der Zunge vor den Zähnen nach rechts und links.

Legen Sie schließlich die Zunge an den Gaumen und spüren Sie den Veränderungen im Mundraum nach. Durch die Zungenübung werden der Mundraum und seine Funktionen „erforscht“. Gleichzeitig wird das Zahnfleisch massiert, die Schleimhaut besser durchblutet und der Speichelfluss angeregt.

 


Vollatmung
Atmen Sie tief durch die Nase ein: Füllen Sie dabei zuerst den Bauchraum, sodass sich die Bauchdecke herauswölbt – dann über die Flanken den Brustraum – und zuletzt auch die Lungenspitzen, sodass sich die Schlüsselbeine etwas heben.

Dann halten Sie den Atem an, so lange Ihnen dies gut möglich ist. Die Ausatmung erfolgt ebenfalls durch die Nase und zwar relativ rasch, mit einem einzigen Stoß.

 

Das Gehirn als sauerstoffempfindlichstes Organ reagiert sehr kurzfristig auf das Anhalten des Atems. Die Gefäße werden weiter gestellt und der gesamte Zellstoffwechsel wird so verbessert. Das stoßartige Ausatmen stimuliert die Schleimhäute der Nase und der Nebenhöhlen.

 


Nasenübung
Atmen Sie aus, dann mit einer Vollatmung ein und legen Sie beide Daumen auf die Nase, um sie zu schließen. Beugen Sie den Oberkörper etwas nach vorne und pressen Sie die Luft sanft, aber so lange wie möglich gegen die verschlossene Nase. Spüren Sie den bis in die Ohren reichenden Druck und atmen Sie „explosionsartig“ durch die Nase aus.

Auch diese Übung wirkt positiv auf den gesamten Nasenraum und die Ohren. Sie versetzt alle Schleimhäute in leichte Vibrationen und trägt bei chronischen Infektionen in diesem Bereich zur Regeneration bei.

DDr. med. Irmgard Simma

 

Praxis für ganzheitliche Zahnheilkunde und Kieferorthopädie
Fachärztin für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde

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